Proflex, Bio Knospenfutterdegustation am FIBL An einer Futterdegustation am Forschungsinstitut für den biologischen Landbau in Frick wurde den interessierten Bio Beratern und der Presse die neue Proflexlinie für Biofutter der Firma Alb. Lehmann Bioprodukte AG vorgestellt. Anstelle von Snacks wurde vor dem Mittagessen Biofutter degustiert. Ein an und für sich bekanntes Verfahren, nämlich die hydrothermische Behandlung von Getreide wird neu an Bio Eiweisserbsen und Bio Ackerbohnen angewandt. Mit einer zum Patent angemeldeten Neuerung werden hauchdünne Plättchen hergestellt, so genannte Proflex. Die Schmackhaftigkeit des Futters für die Tiere steigt und die Verwertung des Eiweisses wird verbessert. Schon eine deutsche Studie aus dem Jahre 1990 zeigt mit diesem Verfahren deutliche Erfolge auf. Im Laufe des Winters wird die Biomühle Lehmann die Milchvieh- und Schweinefutter auf die Proflexqualität umstellen. Vorgesehen ist auch, dass nach der Versuchsreihe das Hühnerfutter ebenfalls angepasst wird. Für den Biolandbau heisst das, einheimische Eiweissträger können von der Biomühle Lehmann vermehrt und besser eingesetzt werden. Das Futter für Biotiere ist so bekömmlich, dass es auch Menschen schmeckt. Im Hinblick auf die Zunahme von Jodallergikern in der Schweiz wird, wie bei den bisherigen Futtern auch bei den Proflex Futter Meersalz eingesetzt. Getreu dem Werbemotto der Bio Suisse vom letzten Jahr, „Bio beginnt beim Futter“, kann die Bio Konsumentin davon ausgehen, dass Biotiere nicht nur gut gehalten werden, sondern auch die oberste Liga von Futterqualität zu fressen kriegen. Albert Lehmann beim Vorstellen von Proflex
Proflex Biofutter zum Degustieren Zeitungsbericht «Futter wie Birchermüesli» Schweizer Bauer 5.10.2005 |