Qualitätssicherung bei der Produktion von Biofutter

 
 

Wareneingang und Produktion

Der grösste Teil des inländischen Biogetreides wird direkt bei den Biolandwirten auf dem Hof abgeholt. Auslandgetreide wird per Bahn oder in verschliessbaren Containern angeliefert. Wichtige Kontrollkriterien sind die Feuchtigkeit, Schädlingsbefall und der gute, frische Geruch.

Die Produktion wird über eine Computeranlage nach den vorgegebenen Rezepturen gesteuert. Es stehen verschiedene Prozesse zur Verfügung wie mahlen, schroten, würfeln, crumbeln und flockieren. Die Einhaltung der Rezepturen kann mittels Protokoll auch noch nach Monaten rückverfolgt werden.

 
 

Rüsten und Verlad

Gerüstet werden die einzelnen Posten nach dem vorgegeben Tourenplan und den Bestellwünschen der einzelnen Kunden. Beim Verlad wird von jeder Lieferung ein Rückstellmuster genommen, dieses Muster wird ein halbes Jahr zurückbehalten.

 
 

Konstanz in der Qualität

Wichtig für das Vertrauen der Kundinnen und Kunden ist eine gleichmässige Qualität. Aus diesen Gründen werden die Rezepturen möglichst wenig geändert. Ebenfalls zur Konstanz tragen unsere Mitarbeiter bei, die meisten sind seit Beginn der Bioproduktion also schon mehr als fünfzehn Jahre bei uns tätig.

 

Einlagerung in die Lagerzellen

Lagerzellen
 
 

In über 40 Zellen werden die verschiedenen Biokomponenten gelagert. Im Biolandbau sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen grösser als im konventionellen Bereich. Aus diesen Gründen wird jeder Rohstoff in sich selbst nochmals vermischt und wenn immer möglich aus verschiedenen Zellen entnommen. Trotz Elektronik, Computersteuerung und allen technischen Hilfsmitteln, braucht es aber immer noch den erfahrenen Müller. Nur gut ausgebildete Fachkräfte haben das Wissen und die Sensibilität, die Rohkomponenten richtig zu beurteilen und diese der Qualität entsprechend richtig einzulagern und zu entnehmen. 

 

Endkontrolle

Endkontrolle
 
 

Die Endkontrolle der Futter wird mittels Überprüfung einer Siebanalyse vorgenommen. Die Sollwerte werden mit den ausgesiebten Werten verglichen. Erst wenn die Werte im Toleranzbereich sind, wird das Futter freigegeben für den Verlad. Zudem wird von jeder Charge ein Rückstellmuster zurückbehalten.

 

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